Mit anpacken und austauschen: Unser Tag beim Dortmunder Tatendrang
Auch in diesem Jahr waren wir beim Dortmunder Tatendrang dabei. Unsere Mitarbeitenden unterstützten den Bau einer Sitzecke am Blauen Haus, während Mentoren und Mentees der Dr. Ausbüttel Chancenlernwerkstatt die Schreibwerkstatt besuchten.
Beim Dortmunder Tatendrang engagieren sich Dortmunder Unternehmen an einem Tag in sozialen Projekten in der Stadt. Auch wir waren in diesem Jahr wieder mit dabei. Dabei engagieren sich nicht nur unsere Mitarbeitenden, die sich das ganze Jahr über sozial einsetzen, sondern auch Mentees und Mentoren aus unserem Firmennetzwerk. Der Tatendrang bietet allen Beteiligten eine wertvolle Gelegenheit, ihr bereits bestehendes Engagement zu erweitern und einen zusätzlichen Beitrag für die Stadt Dortmund zu leisten.
In diesem Jahr waren wir an zwei Orten im Einsatz:
Am Vormittag unterstützten Mitarbeitende von Dr. Ausbüttel das Blaue Haus in des LWL-Wohnverbunds Dortmund, ein Wohnangebot für Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen. Das Blaue Haus begleitet seine Bewohner dabei, möglichst selbstständig zu leben. Im Außenbereich sollte eine neue Sitzecke aus Europaletten entstehen. Es wurde getragen, geschraubt, gebaut – und zwischendurch natürlich auch geschwitzt. Am Ende des Einsatzes war das Ergebnis direkt sichtbar: ein neuer Ort, an dem die Bewohner künftig zusammensitzen, sich austauschen oder einfach Zeit im Freien verbringen können.
Am Nachmittag wurden die Mitglieder der “Dr. Ausbüttel Chancen-Lernwerkstatt" aktiv – ein Gruppenmentoringprogramm des Bereichs Sozialunternehmerisches Engagement, das junge Talente aus Förderprojekten, Stipendiaten der FH Dortmund und Mentoren aus unseren Firmennetzwerken zusammenbringt. Gemeinsam besuchte die Gruppe die Schreibwerkstatt der Jugendkulturwerkstatt der GrünBau gGmbH, in der sich Jugendliche regelmäßig treffen. Im Fokus stand das gemeinsame Schreiben – ohne den Anspruch auf Perfektion. Es wurden Ideen ausgetauscht, kreative Texte verfasst und neue Perspektiven entdeckt. Dabei verließen wir unsere Komfortzone und entdeckten die Freude daran, Gedanken aufs Papier zu bringen.
So unterschiedlich beide Einsätze auch waren, sie ergaben an diesem Tag ein stimmiges Gesamtbild: Vormittags handwerklich anpacken, nachmittags kreativ und gemeinschaftlich ins Lernen kommen. Beide Aktionen zeigten, wie wertvoll Begegnungen sind und wie bereichernd es sein kann, wenn Menschen sich die Zeit nehmen, gemeinsam etwas zu schaffen.


