After-Work-Grillen mit dem Team der Werkstätten Gottessegen
Telefon, E-Mail, Teams – bei der After-Work steht der persönliche Austausch im Fokus und diesmal hatten wir Besuch von einem langjährigen Partner.
Gespräche mit den Menschen, die täglich Verantwortung für Menschen tragen – Teamleitungen, Betreuer und Bezugspersonen sind Fixpunkte im Leben vieler Menschen in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen.
Was sind Herausforderungen, Erfahrungen und die vielen kleinen Momente, die diese Arbeit prägen? Das waren unsere Fragen und das Team der Werkstatt hatte viele Fragen an uns im Gepäck.
Diese Möglichkeit zum Austausch und für Fragen wollten wir bieten – ohne starren Rahmen und Programm. Nach einer kleinen Führung durchs Unternehmen tauschte man sich locker beim Grillen aus.
Die Zusammenarbeit mit den Werkstätten Gottessegen lebt vom Dialog, und das seit vielen Jahren. Zuhören, Nachfragen und gemeinsames Weiterdenken – so gelingt auch das Meistern von Herausforderungen. Zum Beispiel die Umstellung von Arbeitsweisen, denn in den letzten Jahren hat sich in der Regulatorik viel getan.
Haarnetze, weiße Kittel, eine Hygieneschleuse. Auf den ersten Blick einfach umzusetzen, aber für Menschen mit verschiedensten Behinderungen können solche Veränderungen eine große Herausforderung sein, dachten wir. Umso schöner, dass genau diese Arbeitsschritte für die Teams in den Werkstätten als große Professionalisierung und persönliche Weiterentwicklung gesehen wurden. So wird aus Regulatorik, die uns fordert, ein Baustein für eine stabile Tagesstruktur in der Werkstatt.
So entsteht durch Dialog ein echtes Verständnis füreinander – und daraus partnerschaftliche Zusammenarbeit im Alltag.

