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30.09.2026Werte & Warum?!

Schichtwechsel 2026 – Wir waren wieder dabei

Beim Schichtwechsel 2026 haben Mitarbeitende aus unseren Partnerwerkstätten und von Dr. Ausbüttel für einen Tag ihre Arbeitsplätze getauscht. Zwischen Contentproduktion, Logistik und Verpackung entstanden neue Einblicke – und ein besseres Verständnis dafür, wie unsere gemeinsame Arbeit zusammenhängt.

Wie viel Geschick steckt in der Konfektionierung unserer Produkte? Wie sieht ein Arbeitstag im Content-Team aus? Und was passiert eigentlich in unserer Logistik?

Beim Aktionstag Schichtwechsel, initiiert von der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e. V. (BAG WfbM) konnten Mitarbeitende diese Fragen nicht nur beantworten, sondern selbst erleben. Mouhammad, Mike, Tobias und Sascha aus unseren Partnerwerkstätten verbrachten einen Arbeitstag bei uns.

Mouhammad unterstützte beispielsweise unser Content-Team. Gemeinsam wurde gedreht und geschnitten – und auch vor der Kamera war er gefragt: Bei einem Saugtest mit einem DracoSuperabsorber zeigte er, wie unser Produkt funktioniert. Mike wechselte für einen Tag in unsere Logistik. Seine Motivation war unkompliziert: „Weil ich was Neues ausprobieren wollte.“ Und bei den neuen Aufgaben? „Ja, krieg ich hin.“

Gleichzeitig machten sich auch Kollegen von uns auf den Weg in unsere Partnerwerkstätten. Kim, Bianca, Paola und Kai arbeiteten in der Werkstatt Über den Teichen (WÜT) mit. Dort lernten sie unter anderem Tätigkeiten rund um die Verpackung und Konfektionierung unserer Produkte kennen, falteten Mustermäppchen und unterstützten bei weiteren Arbeiten in der Werkstatt. Auch im Christopherus-Haus Gottessegen waren Lisanne und Melanie von uns im Einsatz.

Gerade diese Einblicke machen den Schichtwechsel für uns wertvoll. Denn hinter vielen Arbeitsschritten, die im eigenen Alltag selbstverständlich wirken, stehen Menschen, Abläufe und viel Erfahrung, die man häufig erst beim direkten Mitmachen wirklich kennenlernt.

Kim beschreibt es so: „Für meinen Arbeitsalltag kann ich viel mitnehmen, weil ich jetzt noch besser weiß, wo und wie unsere Produkte konfektioniert werden. Gleichzeitig beschäftigen wir uns bei uns mit der Frage, wo wir inklusive Arbeitsplätze schaffen können. Auch dafür hilft dieser Perspektivwechsel.“

Die Zusammenarbeit mit Werkstätten für Menschen mit Behinderung gehört seit vielen Jahren zu Dr. Ausbüttel. Der Schichtwechsel schafft dabei etwas, das im normalen Arbeitsalltag nicht automatisch entsteht: Zeit, die Arbeit der anderen selbst kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu kommen und voneinander zu lernen.

Danke an alle Teilnehmenden und an unsere Partnerwerkstätten Werkstatt Über den Teichen und Christopherus-Haus Gottessegen für diesen besonderen Arbeitstag.

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