

Wir könnten unsere Produkte maschinell verpacken lassen. Machen wir aber nicht.
Seit 1998 arbeiten wir mit Werkstätten für Menschen mit Behinderung zusammen. Nicht aus Kostengründen – sondern aus Überzeugung.
Mittlerweile beschäftigen wir bis zu 1.100 Menschen in 15 Werkstätten in ganz NRW. Damit tragen wir nicht nur zu einer sinnvollen Tagesstruktur bei, sondern schaffen auch Identifikation und Wertschätzung. Der Moment, in dem das eigene Produkt in der Apotheke entdeckt wird, schafft Selbstbewusstsein und macht Leistung sichtbar.
Kritik dafür nehmen wir ernst
Werkstätten sind politisch, gesellschaftlich und emotional ein sensibles Thema. Auch wir wissen: Werkstätten schaffen keine inklusiven Arbeitsplätze, aber gerade deshalb setzen wir hier an. Viele unserer Projekte ermöglichen Inklusion und schaffen Sichtbarkeit für die Leistung von Menschen mit Behinderungen.
Aus diesen Perspektivwechseln entstehen Vertrauen und Transparenz. Immer mit dem langfristigen Ziel, als inklusiver Arbeitgeber zu wachsen und Chancen zu ermöglichen.
Wir zeigen hier offen, warum wir diesen Weg gehen, wie wir ihn gestalten und wo wir selbst sagen: Das ist nicht perfekt. Aber es ist ehrlich.
Warum machen wir das?
Bevor unsere Produkte in Arztpraxen oder Apotheken ankommen, werden Verpackungen gefaltet, die Menge geprüft, verpackt und für den Versand vorbereitet.
Diese Arbeit ist ein wichtiger Teil unserer Wertschöpfungskette. Sie bietet vielfältige Arbeitsschritte, denn jeder Handgriff benötigt andere Stärken.
Warum ist das so wichtig?
- Weil viele Menschen mit Behinderungen eine klare Tagesstruktur brauchen und wiederkehrende Arbeitsschritte.
- Weil die Arbeit an unseren Produkten kein abstrakter Zwischenschritt ist, sondern von der Faltung der Kartonagen bis zum Packen der Versandkartons ein durchgehender Prozess.
- Weil viele Menschen genau hier nicht nur eine Aufgabe finden, sondern Sicherheit, Stolz und Gemeinschaft. Die Gruppen sind vielfältiger Sozialraum, in dem Freude und Leid miteinander geteilt werden.
Ist das Inklusion? Nein.
Werkstätten sind kein erster Arbeitsmarkt. Aber: Unsere Zusammenarbeit endet nicht an der Werkstatttür. Zum Beispiel
- Jeder neue Mitarbeitende besucht im Onboarding eine Werkstatt
- Soziale Einsätze, wie der Lebenshilfe-Cup und Gemeinschaftsaktivitäten, wie ein gemeinsames Malevent sind Teil unserer Kultur
- Teamevents mit Werkstätten, wie dem Floßbau
- Gegenseitige Besuche und Hospitation, wie beim bundesweiten Schichtwechsel
- Sichtbarkeit schaffen – etwa durch unser Fotoprojekt und auf den DracoEmotion Verpackungen
- Daraus entstehen ausgelagerte Arbeitsplätze, wie bei Ralf
So arbeiten wir inklusiv
Wir wollen auch bei uns im Unternehmen Arbeitsmöglichkeiten schaffen, die zu unterschiedlichen Menschen, Stärken und Voraussetzungen passen.
Wie das konkret aussieht, welche Wege bereits entstanden sind und wo wir noch lernen, zeigen wir auf unserer Seite zum inklusiven Arbeiten.
Mehr Einblicke dazu

Salih bringt Menschen zusammen
Salih ist bei uns im Kundenservice gestartet und heute als Junior Manager Unternehmenskultur für Formate verantwortlich, die Austausch, Begegnung und Gemeinschaft fördern. Damit prägt er unsere Unternehmenskultur auf seine ganz eigene Weise.

Mehr als ein ausgelagerter Arbeitsplatz – Ralfs Geschichte
Ralf arbeitet hier seit über 18 Jahren an einem ausgelagerten Arbeitsplatz bei uns. In der Logistik ist er fester Teil des Teams – und ein Beispiel dafür, wie Inklusion im Arbeitsalltag funktionieren kann.

Jetzt auch auf der Verpackung: Gesichter und Stimmen aus unseren Partnerwerkstätten
Unsere DracoEmotion Pflaster werden von Menschen in Werkstätten für Menschen mit Behinderung verpackt. Mit Portraits aus dem Fotoprojekt „Im richtigen Licht“ machen wir nun einige der Menschen sichtbar, die Teil dieser Wertschöpfung sind.

Vom Bildungswerk ins Berufsleben: Lars’ Weg
Manchmal öffnet nicht eine klassische Bewerbung die Tür zur Ausbildung, sondern die Unterstützung des Berufsbildungswerks. So fand auch Lars über diese Kooperation seinen Weg zu uns.
