Vom Großkonzern zum Familienunternehmen

In ihrem letzten Job war Kerstin Nerath weit oben angekommen – und doch entschied sie sich für ein Familienunternehmen in Dortmund. Warum man sich gegen die Goliaths und für den David der Gesundheitsindustrie entscheidet.

Als Marketingleiterin hat Kerstin Nerath in einem internationalen Großkonzern die Verantwortung für 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 3 Ländern getragen. Ihre Wochen waren lang, 60 Stunden und mehr. Sie war viel unterwegs und gefühlt an mehreren Orten gleichzeitig. Heute trägt sie den Titel Fachbereichsleiterin Professionelle Wundversorgung/Analoges Marketing und Fortbildung bei Dr. Ausbüttel. Ebenfalls mit viel Verantwortung, aber in einer komplett anderen Umgebung.

 

 

Vom Großkonzern in den Mittelstand

“Ich genieße viel mehr Gestaltungsspielraum, bin hier näher an den Kundinnen und Kunden und kann mich wesentlich stärker an ihren Wünschen orientieren. In einem internationalen Großkonzern trägt man in hohen Positionen zwar viel Verantwortung, aber man beschäftigt sich viel mit Unternehmenspolitik und Change Prozessen und entfernt sich vom operativen Tagesgeschäft und damit von seinen Mitarbeitern. Doch genau darauf kommt es ihr in ihrem Beruf an: Die Ergebnisse ihres Teams mitzugestalten.

 

 

Ein Seiteneinstieg mit steiler Entwicklungskurve

Kerstin Nerath ist eine klassische Seiteneinsteigerin in der Pharma-Industrie. Ursprünglich studierte sie Geisteswissenschaften, legte ihren Bachelor in Sozialpsychologie ab. Doch bei einer Uni-Veranstaltung wird ein Personaler auf sie aufmerksam. So macht sie ihr erstes Praktikum in der Pharma Branche. Sie schlägt sich gut und die Herausforderung macht ihr Spaß. Zum Ende der Zeit in dem Unternehmen sitzt sie bei einer Tagung an einem Tisch mit dem Leiter Marketing und macht offenbar einen aufgeweckten Eindruck. Kurze Zeit später bietet er ihr eine Position als Marketing Trainee an. So findet Kerstin Nerath ihren Weg, wechselt noch einmal den Job zu einem internationalen Großkonzern und schließt noch einen MBA in Health Care Management ab. Rund 15 Jahre lang steigt sie die Karriereleiter auf. Doch irgendwann fehlt etwas.

 

 

“Alle übernehmen Verantwortung”

Heute reflektiert sie, dass sie sich in ihrer Rolle nicht mehr wohlgefühlt hat: “Ich habe nur noch verwaltet, das passte nicht zu mir.” So bewirbt sie sich schließlich in ihrer Wahlheimat dem Ruhrgebiet und wird auf Dr. Ausbüttel aufmerksam. Nach ein paar Gesprächen ist klar: Dr. Ausbüttel und Kerstin Nerath haben sich gesucht und gefunden. “Ich spüre hier, dass die Menschen wirklich erfüllt sind von ihrer Arbeit. Jeder ist hilfsbereit und lösungsorientiert. Es wird nicht nur auf Probleme gezeigt und gesagt ‘Mach mal’, sondern es wird immer mitgedacht und jeder hier versucht direkt Lösungen anzubieten. Die Teams haben auch die Freiheit, einen Weg abzuwählen und alle übernehmen Verantwortung. Ich bin mir sicher, das liegt sehr stark an den gelebten Unternehmenswerten Freiheit, Leistung, Vertrauen, Soziales Engagement und Lösungsorientierung.”

 

 

Endlich nah am Kunden

Am meisten gefällt Kerstin Nerath jedoch, wieder nah am Kunden zu sein. In Workshops mit den Fachkräften aus dem Gesundheitsbereich holt sie sich mit ihrem Team regelmäßig Feedback zu den Produkten und Bedürfnissen der Kunden. “Die Rückmeldung war bisher immer positiv und ich merke, dass die Menschen wirklich von unseren Produkten überzeugt sind”, sagt Kerstin Nerath. Es ist aber auch das Soziale an Dr. Ausbüttel, das sie überzeugt. Sie sagt “Die Mitarbeit bei den sozialen Tagen erdet einfach und bietet die Möglichkeit ein wenig von seinem Glück an andere Menschen weiterzugeben. Und auch die Kundinnen und Kunden honorieren unser Engagement. Immer wieder hören wir von ihnen, wie großartig unser Einsatz ist.”

 

 

Beitrag erstellt am:
clock18. Mai 2021

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