Children-Piratoplast-Kinderbeirat

Am 07.11.2020 fand die 19. Sitzung des Children-Piratoplast-Kinderbeirat statt. Dieses Mal allerdings coronabedingt erstmalig auf digitalem Wege.

Normalerweise treffen sich im Kinderbeirat ca. 8 Kinder (im Alter von 14 bis 18 Jahren) einmal im Jahr samstags bei Dr. Ausbüttel. Sie entscheiden in der Kinderbeiratssitzung über die Verteilung von jeweils 5.000 € auf fünf Projekte, die Kinder und Jugendliche in Notsituationen unterstützen. Diese Projekte kämpfen gegen Armut, Krankheit, Diskriminierung oder Ausgrenzung. Sie bieten Hilfe zur Selbsthilfe und ermöglichen Kindern Mitbestimmung. Da die insgesamt beantragte Geldsumme in der Regel höher ist als das Budget, müssen die Kinder Stärken und Schwächen der Projektvorhaben diskutieren und die Antragssummen entsprechend kürzen. Durch die aktive Auseinandersetzung mit den Projektideen lernen die Mädchen und Jungen unterschiedliche Problemlagen von Kindern im In- und Ausland kennen. Ihnen werden verschiedene Lösungswege aufgezeigt und sie erfahren einiges über die Arbeit sozialer Träger. Der Childen-Piratoplast-Kinderbeirat ist bei Dr. Ausbüttel bei der Produktmarke Piratoplast angegliedert und entstand in Kooperation mit der Kinderhilfsorganisation Children for a better World e.V. (CHILDREN), die auch in anderen Städten Kinderbeiräte ins Leben gerufen hat.

Folgende Projektvorhaben wurden dieses Mal unterstützt:

  • Für Operationen am „grauen Star“ bei 48 Kindern aus Koupela (Burkina Faso) werden 4 neue OP-Kits benötigt.
  • Schülerinnen und Schülern einer Förderschule (körperliche / motorische Entwicklung) sollen spezielle Apps zur Verfügung gestellt werden, damit sie moderne Medien im Unterricht sinnvoll nutzen können. 
  • In einem Kinderhospiz sollen 9 schwerstkranke Mädchen und Jungen im Alter von 0 - 14 Jahren begleitet werden und für die Versorgung werden Spezialbetten benötigt.
  • Rund 70 von sozialer Ungerechtigkeit und Notlagen betroffenen Kindern soll ein abwechslungsreiches inklusives Ferienprogramm ermöglicht werden.
  • Schülerinnen und Schüler mit Schwierigkeiten im Bereich der emotionalen und sozialen Entwicklung sollen in einem Graffiti-Workshop Gelegenheit bekommen, gemeinsam ein Kunstwerk auf einer Wand ihrer Förderschule zu erschaffen.
Beitrag erstellt am:
clock09. November 2020

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